Selbsthilfegruppe Krefeld bietet

 

 

  • Informationen über Suchtkrankheiten
  • Gesprächsgruppen für Betroffene
  • Erarbeitung von Hilfsmöglichkeiten
  • Motivation und Neuorientierung
  • Seelsorge
  • Vermittlung in stationäre Behandlung
  • Vermittlung von Besinnungs-, Therapie-, und Ferienwochen
  • Erarbeitung einer rauschmittelfreien Lebensführung
  • Fachliteratur Seelsorge

 

 

Menschen mit Suchtproblemen leiden zumeist unter Beziehungsstörungen.

  • Die übermenschliche - zu Gott
  • Die zwischenmenschliche - zu Mitmenschen
  • Die innermenschliche - zum Selbst

 

Ungeklärte Fragen nach Sinn, Ziel, Hoffnung, Schuld, Selbstannahme, die entweder das Suchtgeschehen begünstigen oder während des Suchtverlaufes hervorgerufen wurden - belasten und suchen nach Antworten. In persönlichen Gesprächen - durch Hinhören und Verstehen und dem gemeinsamem Erarbeiten von Lösungsmöglichkeiten , wollen wir auf ein befreites Leben hinweisen.

 

Hilfsregeln die den Umgang der Gruppenmitglieder untereinander erleichtern!

Ich bin selbst verantwortlich für mein Fühlen und Handeln. Bestimmen Sie, wann und was Sie sagen wollen.
Ich bin mein eigener Leiter. Übernehmen Sie die Verantwortung für sich selber.

 

Ich spreche von mir mit „ich “ nicht mit „man “ oder „wir “. "man sagt", "wir alle wollen" usw. sind häufig persönliche Versteckspiele. Der Sprecher übernimmt nicht die volle Verantwortung für das, was er sagt. Er versteckt sich hinter der öffentlichen Meinung.

 

Wenn ich Aussagen über andere mache, teile ich auch mit, was das mit mir zu tun hat. Es ist wesentlich, dass die Gruppenmitglieder immer etwas von sich Selbst in den Gruppenprozess einbringen. Dies geschieht, indem jedes Gruppenmitglied aufgefordert ist, die Motivation der eigenen Aussage deutlich zu machen.

 

Ich begründe meine Fragen. Während "echte" Fragen Ausdruck eines Informationsbedürfnisses sind, werden "unechte" Fragen z.B. für Machtspiele eingesetzt. Mit der Begründung einer Frage wird schnell klar, um welche Art von Frage es sich handelt.

 

Es soll immer nur Einer sprechen. Damit sich alle auf die Beiträge konzentrieren können, müssen sie nacheinander erfolgen. Sofern mehr als Einer gleichzeitig reden will, verständigen sich die Teilnehmer in Stichworten über das, was gesagt werden will und über die Reihenfolge der Sprecher.

 

Störungen und Seitengespräche werden vorrangig behandelt. Wenn Teilnehmer Seitengespräche führen, so sind sie mit großer Wahrscheinlichkeit stark oder gar nicht beteiligt. Es kann sein, dass ein Gruppenmitglied etwas sagen will, was ihm wichtig ist, aber gegen schnellere Sprecher nicht ankommt und Hilfe braucht, um sich ins laufende Gespräch einzubinden.

 

Ich habe das Recht meine Gefühle zu zeigen und zu äußern. Unterdrückte Gefühle innerhalb der Gesprächsgruppe, hemmen den Einzelnen und können die Anderen verunsichern. Es ist wichtig, gerade im Bereich der Suchtproblematik Gefühle zu äußern.

 

Alles was innerhalb der Gruppe gesprochen wird, ist vertraulich und darf nicht nach Außen getragen werden. Ein geschützter Raum ist gerade in den Gesprächsgruppen wichtig, wo Menschen, entgegen der gesellschaftlichen Ordnung handeln und sich und ihre Probleme offen machen wollen. Damit dies möglich ist, ist ein geschützter Raum äußerst wichtig.

 

Gruppenmitglieder sollen sich bei Nichtteilnahme an einem Gesprächsabend, frühzeitig von der Gruppe abmelden. Es ist gut, wenn die Teilnehmer wissen, wie es dem Gesprächspartner geht und was ihn verhindert hat.