Befreit aus der Drogenhölle – ein Erfahrungsbericht
Schon mit 13 gehörten Hasch, Bier und „harte Sachen“ zum Alltag. Schlägereien, Einbrüche, Anzeigen, Gerichtsverhandlungen, Jugendstrafe, Knast – ein immer gleicher Kreislauf. Selbst der Unfall, bei dem ein Freund ums Leben kam, führte nicht zum Umdenken.
Durch unzählige Partys entwickelte sich eine schwere Alkoholabhängigkeit. Weitere Drogen kamen hinzu. Mit 26 war der Tiefpunkt erreicht: 100 Kilo Körpergewicht, aufgeschwemmt vom Alkohol, brutale Entzugserscheinungen – ein Leben in der Hölle.
Ein unerwarteter Wendepunkt
In dieser Zeit sprach die Ex‑Freundin über Gott. Der Deal: „Ich versuche aufzuhören. Wenn es nicht klappt, lässt du mich mit Gott in Ruhe.“
Am nächsten Morgen kamen die Entzugserscheinungen. Der Gedanke an die Schnapsflaschen im Nachttisch war überwältigend – doch genau in diesem Moment klingelte es. Zwei Männer standen vor der Tür, von der Ex‑Freundin geschickt: ein ehemaliger Junkie und ein Ex‑Alkoholiker.
Sie erzählten von Jesus. Verstanden wurde wenig – aber als sie fragten, ob sie beten dürften, war die Antwort: „Kann ja nicht schaden.“
Später, allein im Zimmer, kam der Moment der Wahrheit: Der Griff zur Flasche – und die Erkenntnis, dass es ohne Alkohol auszuhalten war. Auch am nächsten Tag. Und am übernächsten. Unglaublich.
Ein Gebet, das alles veränderte
Einer der Männer schenkte eine Bibel. Das Lesen war schwer, aber es geschah trotzdem.
In einer Nacht begann der ganze Körper unerträglich zu kribbeln. Zum ersten Mal im Leben kam ein Gebet: „Gott, mach bitte, dass das aufhört.“
Nach wenigen Sekunden war das Kribbeln verschwunden. Von diesem Moment an begann ein neues Leben – mit vielen Gesprächen mit Gott.
Vier Wochen später fiel die endgültige Entscheidung: Kein Alkohol mehr. Die letzten Schnapsflaschen wurden weggeschüttet.
Auch Rauchen, Kiffen, Tabletten und andere Drogen verloren ihre Macht.
Ein neues Leben
Einmal pro Woche ging es in einen Hauskreis – um den Gott kennenzulernen, der aus dem Sumpf herausgeholfen hatte.
Das frühere Leben war nur „saufen und raufen“. Heute gibt es:
- eine eigene Familie
- eine glückliche Ehe
- drei Kinder
- einen festen Job
- ein Leben ohne Sucht
- Vertrauen statt Alkohol
Der Bibelvers, der alles beschreibt:
„Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei.“ (Johannes 8,36)