21 | 05 | 2012
Aktuelle News zum Thema Gesundheit

Vom Kiffen zum Heroin?

So lautet verkürzt formuliert die so genannte Gateway-Hypothese. Der Einstieg in den Cannabiskonsum öffnet gewissermaßen das Tor (engl. Gateway) zur Welt der illegalen Drogen. Die zeitliche Abfolge, also die Reihenfolge, in der bestimmte Drogen erstmals konsumiert werden, sei universell und unterliege einem kausalen Mechanismus. Cannabis sei demnach die „Einstiegsdroge“ für andere Substanzen wie Heroin. Doch einer neuen Studie zufolge, machen die Konsumierenden illegaler Drogen in Japan und Nigeria der Gateway-Hypothese einen Strich durch die Rechnung.

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Literatur zum Thema Sucht
  • Das widerspenstige ich

    Das widerspenstige IchDas widerspenstige Ich

    "Warum sind Versuchungen so mächtig und so attraktiv?"
    "Weshalb falle ich immer wieder in alte Verhaltensweisen zurück?"
    "Kann man hartnäckige Sünden überwinden?"
    "Wie kann ich Sieg und Befreiung erleben?"

    Jeder kennt den frustrierenden Kreislauf: Wir entscheiden uns, schlechte Angewohnheiten ein für alle Mal zu überwinden, und sind sogar für eine Zeit erfolgreich. Doch dann kommt der Rückfall - und der deprimierende Kreislauf beginnt von vorn. Schließlich fühlen wir uns so enttäuscht und kraftlos, dass wir aufgeben ..."
    Der bekannte Autor Dr. Erwin W. Lutzer glaubt, dass es möglich ist, diesen suchtähnlichen Kreislauf sündigen Verhaltens zu durchbrechen. Anhand biblischer Einsichten beleuchtet er die Problematik. Dabei beschäftigt er sich mit solch schwierigen Fragen wie: "Warum gibt es überhaupt Versuchungen?", "Welchen Zweck erfüllen sie in unserem Leben?", "Und was passiert, wenn wir wieder einen Rückfall erleben?" Es wird deutlich, dass die Arbeit am "widerspenstigen Ich" eine lebenslange Herausforderung bleibt, bei der aber durch Gottes Hilfe selbst Essen und Trinken, Schlaf und Sexualität nicht mehr Gelegenheiten häufiger Niederlagen bleiben müssen.
    Ein Buch, das Mut macht zum Kämpfen - und zum sofortigen Aufstehen nach dem Fallen. Und das motiviert, Gottes Gnade Raum zu geben, damit die Persönlichkeit von Grund auf zu seiner Ehre verändert wird. Jedes Kapitel schließt mit Ratschlägen und Fragen zur Vertiefung und zum Vergegenwärtigen des biblischen und innerpersönlichen Befundes.
    ISBN 3866992297 192Seiten 6,90€
    Erhältlich in der Bücherstube, Dreikönigenstr.21, 47799 Krefeld, Tel:0215128578

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Co-Abhängigkeit  ist eine Bezeichnung für Verhaltensweisen von Bezugspersonen des Abhängigkeitserkranktenen, mit denen das Suchtverhalten des Betroffenen unterstützt und eine rechtzeitige Behandlung verhindert werden kann.

Es handelt sich bei Coabhängigkeit um eine unbewusste Verbündung der Bezugspersonen mit dem Abhängigen, d. h. der Außenstehende wird zum Teilhaber an der Erkrankung und trägt ungewollt zu einer Verlängerung der Erkrankung bei.

Nach Schneider (Die Suchtfibel) zeigen Personen, (Ehepartner-Innen, Geschwister, Kinder, Freund-Innen, Arbeitskolleg-Innen, Therapeut-Innen) coabhängiges Verhalten, wenn sie:


Verantwortung für den Abhängigen übernehmen.

Sein Verhalten entschuldigen oder rechtfertigen.

Ihr / Ihm Belastungen abnehmen oder ersparen wollen.

Sein Verhalten kontrollieren, indem sie z. B. Verstecke, in denen der Abhängige sein Suchtmittel verbirgt, suchen oder ihn beim Lügen ertappen wollen usw.

Unaufrichtig dem Abhängigen, anderen Personen oder sich selbst gegenüber sind, was die Tatsachen und Gefühle im Hinblick auf die Abhängigkeit betrifft.

Als Folge diesen coabhängigen Verhalten, geraten Coabhängige zunehmend selbst in Schwierigkeiten und benötigen, ohne es zu wissen, ebenso Hilfe wie der/die Abhängige selbst.

Dies ist u. a. darauf zurückzuführen, dass das psychische Wohlbefinden des Coabhängigen mehr und mehr von einigen der o. g. Verhaltensweisen abhängt.

So muss er z. B. befürchten, den Partner zu verletzen, ihm zu schaden oder selbst an Ansehen zu verlieren, wenn er das Verhalten des Partners nicht entschuldigt oder rechtfertigt.

Es stellt sich das Gefühl ein, nicht mit dem coabhängigen Verhalten aufhören zu können,

und sehr häufig gibt es auch vernünftig klingende Begründungen dafür.

Es entsteht ein Teufelskreis, denn je hilfsbedürftiger der Suchtmittelerkrankte wird, umso mehr kümmert sich der Coabhängige um ihn und um so enger dreht sich die Spirale der Coabhängigkeit.

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Info's zur SHG

Wir sind eine Selbsthilfegruppe, die von ehrenamtlichen Mitarbeitern geführt wird. Wir können nicht ausbilden und auch keine Praktikanten einstellen


Am 21.05.2012 findet die nächste Gruppenvorstellung im Alexianer Krankenhaus in Krefeld statt.


Neben unserem Angebot von Gesprächskreisen, haben sich Gruppenteilnehmer zu verschiedenen Interessengruppen zusammengefunden.
Darunter auch eine Kreativgruppe, in der die Teilnehmer z.B. Malen, Basteln.


Durch die wachsende Anfrage von Angehörigen an Information über Suchtkrankheiten, haben wir seit mehreren Jahren, neben den Gruppen für Betroffene, auch eine spezielle Gruppe für Angehörige.


Die Begegnungsgruppen treffen sich jeden Donnerstag von 19:30Uhr bis 21:30Uhr auf der Steckendorfer Str. 68-70 in 47799 Krefeld
Bei Voranmeldung besteht die Möglichkeit eines Vorgespräches ab 19:00Uhr.
Tel: 02158 400502
Mobil: 01778455839


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Herrnhuter Losungen
Montag, 21. Mai 2012
Der HERR, der gütig ist, wolle gnädig sein allen, die ihr Herz darauf richten, Gott zu suchen.
Naht euch zu Gott, so naht er sich zu euch.