23 | 02 | 2012
Aktuelle News zum Thema Gesundheit

Psychose vom Kiffen?

„Macht kiffen verrückt“ ist eine der am häufigsten gestellten Fragen auf „drugcom.de“. Auch die Wissenschaft arbeitet mit Hochdruck an der Beantwortung dieser scheinbar einfachen Frage. Doch trotz zahlreicher und zum Teil sehr aufwändiger Studien konnte dies bislang nicht abschließend geklärt werden. Es kristallisiert sich jedoch heraus, dass Cannabis nicht die alleinige Ursache, wohl aber der sprichwörtliche Tropfen sein kann, der das Fass zum Überlaufen bringt. Im aktuellen topthema werden die neuesten Erkenntnisse hierzu zusammengefasst. Und was bedeutet dies für Konsumierende? Gibt es gar Früherkennungsmerkmale einer möglichen Psychose? Mehr dazu erläutert Frau Dr. med. Jockers-Scherübl, Expertin zum Thema Schizophrenie und Cannabis, im Interview.

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Literatur zum Thema Sucht
  • Lieber schlau als blau

    Lieber schlau als blau, mit CD-ROM

    Entstehung und Behandlung von Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit.

    Therapeuten wie auch Betroffene und ihre Angehörigen erhalten medizinisches und psychologisches Wissen zur Alkohol-, Medikamenten- und Nikotinabhängigkeit. Entstehung und verschiedene Behandlungsformen von Abhängigkeiten sind dabei ebenso Thema wie Möglichkeiten einer Rückfallprophylaxe.Die Themen werden in leicht verständlicher und abwechslungsreicher Weise dargestellt. Dieses Buch ist daher als Arbeitsmaterial in der Suchtbehandlung ebenso einsetzbar wie in Selbsthilfegruppen oder im Rahmen einer Therapeutenausbildung.

    Anschaulichkeit, Praxisnähe und Verständlichkeit haben Lieber schlau als blau zu einem Standardwerk gemacht. Die neue Auflage wurde grundlegend überarbeitet und um die wichtigen Themen Nikotinabhängigkeit und Rückfallprophylaxe erweitert.
    ISBN 3621276955 272Seiten 29,95€
    Erhältlich in der Bücherstube, Dreikönigenstr.21, 47799 Krefeld, Tel:0215128578

Weitere interessante Beiträge
  • Co-Abhängigkeit

    Co-Abhängigkeit  ist eine Bezeichnung für Verhaltensweisen von Bezugspersonen des Abhängigkeitserkranktenen, mit denen das Suchtverhalten des Betroffenen unterstützt und eine rechtzeitige Behandlung verhindert werden kann.Es handelt sich bei Coabhängigkeit um eine unbewusste Verbündung der Bezugsper…

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  • "Ich muss das Ganze einfach Loswerden"

    -Brief der 16jährigen Sandra an ihren alkoholabhängigen Vater zum Beginn seiner stationären Behandlung- Lieber Papa! Weshalb ich Dir schreibe ist nicht, dass ich Dir wehtun will, sondern weil ich Dir ganz einfach im nüchternen Zustand mal vor Augen halten will, wie weh Du mir getan hast. Ich h…

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  • Alkoholkonsum, gesundheitsfördernt oder schädlich?

    Wer kennt ihn nicht, den Spruch „Jeden Tag ein Glas Wein, das erhält die Gesundheit“Aber was ist dran an dieser Aussage? Ist moderater Alkoholkonsum ratsam? Direkt zu Beginn: Alkohol bzw. Äthanol ist auch in Form eines Getränkes kein Medikament! Auch Wein nicht!Die frohe Botschaft vom „Gesunden…

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„Sti-hil-le Nacht, heilige Nacht…“ Wenn ich an Weihnachten mit meinen Eltern denke, höre ich immer dieses Lied. „Stille Nacht, heilige Nacht…“ Hoffentlich ist es bald wieder vorbei. Meine Weihnachtserlebnisse haben dazu geführt, dass ich sehr schnell merke, wenn Menschen Rituale befolgen, ohne darüber nachzudenken. Der Geburtstag des Gottessohnes – eigentlich ein hoffnungsvoller Gedenktag – bedeutet für mich: Drei Tage mit der Familie zwischen Tannenbaum, Schallplattenapparat, Fernsehen und Esstisch eingesperrt zu sein und verzweifelt zu versuchen, den Frieden aufrechtzuerhalten, den es schon lange nicht mehr gab. An den Weihnachtsfesten in meiner Jugendzeit wurde schon am Morgen des Heiligen Abends sichtbar, wie der Tag verlaufen würde, denn der Tagesrhythmus und die Gesamtstimmen waren abhängig vom Alkoholgehalt im Blut meiner Mutter. War sie morgens gegen elf Uhr schon betrunken genug, schlief sie den Nachmittag über. Anschließend hatte sie zwar zunächst einen Kater, aber gegen den trank sie in der Regel an und hielt bis etwa dreiundzwanzig Uhr einen Alkoholpegel, mit dem sie friedlich blieb. Trat die Trunkenheit erst gegen Nachmittag auf, zog sie meist ohne Vorankündigung das Abendessen vor und schlief anschließend ein. Oder es blieb beim geplanten Zeitablauf und alles konnte in sehr gereizter Stimmung enden. Wirklichen Streit gab es eigentlich nie an Weihnachten. Aber das war ja das Schlimme daran: diesen Zustand zu vermeiden, kostete noch mehr Energie als die Bewältigung des „normalen“ Alltags in einer Alkoholikerfamilie. Und immer brannte der Tannenbaum und immer dudelte die Platte dazu oder sang ein Chor im Fernsehen. „Sti-hil-le Nacht, heilige Nacht…“ Die Katastrophe trat jedoch für mich dann ein, wenn meine Diagnose über den wahrscheinlichen Verlauf des Heiligen Abends nicht eintraf. Einmal vermutete ich, meine Mutter würde voraussichtlich bis achtzehn Uhr schlafen und das Abendessen etwas später eingenommen werden als sonst. Ich schmückte den Tannenbaum, es war gegen fünfzehn Uhr. Plötzlich lag eine andere Stimmung in der Luft. Irritiert ging ich in die Küche und fand meine Mutter sturzbetrunken über den Kochtöpfen stehend vor. Sie hatte die Geschenktüte für die Mitarbeiter aus der Firma meines Vaters entdeckt, in der sich unter anderem ein halber Liter Schnaps zum Einmachen von Früchten befand. Meine Mutter hielt eine Zigarette in der Hand, deren Asche in den Rotkohl zu fallen drohte. Beim ersten Wort das ich an sie richtete, griff sie zum Aschenbecher und warf ihn nach mir. Ich weiß nicht mehr, wie die Situation endete, ich weiß nur noch, dass sich irgendwann an diesem Abend alle Beteiligten zur Bescherung und zum Abendessen zusammenfanden. Und die Schallplattenmusik durfte natürlich auch nicht fehlen.

Mit freundlicher Genehmigung!
Aus dem Buch "Das schaffen wir"
Hrsg. Werner Brück
Erhältlich im Blaukreuzverlag

Krefeld Wetter Heute
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Info's zur SHG

Wir sind eine Selbsthilfegruppe, die von ehrenamtlichen Mitarbeitern geführt wird. Wir können nicht ausbilden und auch keine Praktikanten einstellen


Am 27.02.2012 findet die nächste Gruppenvorstellung im Alexianer Krankenhaus in Krefeld statt.


Neben unserem Angebot von Gesprächskreisen, haben sich Gruppenteilnehmer zu verschiedenen Interessengruppen zusammengefunden.
Darunter auch eine Kreativgruppe, in der die Teilnehmer z.B. Malen, Basteln.


Durch die wachsende Anfrage von Angehörigen an Information über Suchtkrankheiten, haben wir seit mehreren Jahren, neben den Gruppen für Betroffene, auch eine spezielle Gruppe für Angehörige.


Die Begegnungsgruppen treffen sich jeden Donnerstag von 19:30Uhr bis 21:30Uhr auf der Steckendorfer Str. 68-70 in 47799 Krefeld
Bei Voranmeldung besteht die Möglichkeit eines Vorgespräches ab 19:00Uhr.
Tel: 02158 400502
Mobil: 01778455839


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Darunter auch eine Kreativgruppe, in der die Teilnehmer z.B. Malen, Basteln.


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Herrnhuter Losungen
Donnerstag, 23. Februar 2012
Fürchte dich nicht, denn du sollst nicht zuschanden werden.
Christus spricht: Wenn man euch abführt und vor Gericht stellt, dann sorgt euch nicht im Voraus, was ihr reden sollt, sondern was euch in jener Stunde eingegeben wird, das redet. Denn nicht ihr seid es, die reden, sondern der heilige Geist.